Nicht nur in jungen Jahren, sondern auch im Alter lohnt es sich, Sport zu treiben. Schließlich ist es nicht ausreichend, im Jugend- und jungen Erwachsenenalter mit viel Bewegung und Training vorgesorgt zu haben. Um Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer zu erhalten und seine Gesundheit zu fördern sind Fitness und Aktivität von Nöten. Auch wenn die Meisten wohl nicht mehr an herkömmlichen Sportarten teilnehmen und mit den Jungen mithalten können, ist das kein Grund fürs Aufgeben, denn auch für die höhere Altersgruppe gibt es ein sehr weit gefächertes Angebot. Gesunde Sportarten, die genau auf die persönlichen Bedingungen passen, finden sich in vielen Sportvereinen und Verbänden. Wer gesundheitliche Einschränkungen mitbringt, findet sicherlich trotzdem das Richtige, eine kurze Rücksprache mit dem Arzt sollte dennoch getroffen werden. Für die ganz rüstigen Senioren gibt es beispielsweise Nordic Walking, etwas langsamer geht es bei Gymnastik und Seniorenschwimmen zu. Im Vordergrund stehen beim Seniorensport zum einen die Wiederherstellung, die Erhaltung und der Aufbau von Muskulatur und Kondition, also der körperlichen Fitness. Zum anderen geht es aber auch ganz zentral um die Gemeinschaft und den Spaß. Der Sport bringt Pepp in den Alltag und Freundschafen entstehen, damit wird auch der Einsamkeit entgegengewirkt.
Kurse und Angebote finden sich eigentlich überall, von der Großstadt bis ins Dorf. Die Kosten für den Seniorensport in Verein oder Verbänden halten sich meist in Grenzen. Ein kleiner Mitgliedsbeitrag wird oft erhoben, liegt aber in der Regel bei wenigen Euro im Monat. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die Kosten für den Seniorensport übernimmt, denn die haben an der Förderung von Aktivität und Gesundheit  im Alter ein besonders großes Interesse.

Das Abnehmen mit Sport fällt vielen Menschen sehr schwer, besonders denen mit sehr hohen Gewicht. Erstmal die Bewegung aufzunehmen und dranzubleiben ist leichter gesagt als getan. Der Kalorienverbrauch beim Joggen ist zwar weitestgehend ungeschlagen, doch das Laufen belastet die Gelenke und das kann bei hohen Gewicht mehr Schaden anrichten als die Gesundheit fördern. Deutlich gelenkschonender aber doch sehr effektiv im Kalorienverbrauch ist das Nordic Walking, das nicht ohne Grund zu einer der beliebtesten Sportarten zählt. Mit etwa 450 Kalorien pro Stunde steht es eindeutig weit oben in der Liste der Sportarten zum Abnehmen. Durch den Einsatz der Stöcke werden etwa 85% der Körpermuskeln trainiert, im Gegensatz zum Joggen und Walking ohne Stöcke nämlich auch viele Bereiche der Oberkörpermuskulatur. Das Abrollen der Füße und das Mitführen der Stöcke sorgen dafür, dass die Gelenke entlastet werden und ein sicherer Tritt auch auf unebenem Untergrund gewährleistet ist. Daher ist das Nordic Walking auch für Übergewichtige und als Seniorensport sehr gut geeignet, um abzunehmen und sich fit zu halten. Es steigert die Ausdauer und die Fitness, fördert die Durchblutung, Koordination und Kondition, das alles mit einem hohen Kalorienverbrauch. Außerdem lässt diese Sportart Unterhaltungen während des Trainings zu, was Spaß und Geselligkeit bringt. Nordic Walking kann ganz individuell auf das eigene mögliche Tempo angepasst werden, sollte aber schon schneller sein als ein normales Gehen. Nur so wird auch wirklich viel Energie bereitgestellt und Kalorien verbannt.
Eine andere gelenkschonende Alternative ist das Schwimmen. Der Kalorienverbrauch beim Schwimmen ist ebenfalls recht hoch und der Sport ist auch bei schlechten Wetterverhältnissen im Hallenbad ausübbar.

Das Nordic Walking genießt in Deutschland einen hohen Beliebtheitsgrad, und das zu Recht. Gegenüber dem Joggen schont das Nordic Walking die Gelenke und das Mitführen der Stücke führt dazu, dass auch die Muskulatur des Oberkörpers trainiert wird. Etwa 85% der Muskeln im Körper werden so bei  Nordic Walking beansprucht, entsprechend sehenswert ist auch der Nordic Walking Kalorienverbrauch. Damit ist es eine wunderbare Sportart zum Abnehmen und auch für Senioren bestens geeignet.
Um auch wirklich alle entsprechenden Muskeln zu trainieren und die Gelenke wenig zu belasten soll die folgende Nordic Walking Anleitung helfen, die Bewegungen richtig auszuführen.

1.    Die Bewegung ist eine Art schnelles Gehen, bei dem Arme und Beine entgegengesetzt schwingen. Linker Fuß und rechter Arm bewegen sich gleichzeitig nach Vorne und umgekehrt.
2.    Die Schrittlänge ist größer als beim normalen Walking und Joggen, da die Stöcke die Last abfangen.
3.    Der Fuß wird von der Ferse an abgerollt und keinesfalls einfach komplett aufgesetzt. Nur so ist eine minimale Belastung der Gelenke möglich.
4.    Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, der Blick nach Vorn gerichtet.
5.    Die Stöcke sollten auf etwa 65% der Körpergröße eingestellt sein, damit sie die richtige Menge an Belastung von den Gelenken abfangen können. Größer eingestellt verlängert sich die Schrittlänge und damit auch das Tempo.
6.    Der Einsatz der Stöcke ist für viele am Anfang ungewohnt, man gewöhnt sich aber recht schnell daran. Pendelt der Arm nach Hinten wird der Griff gelockert oder gelöst, was die Armschlaufe ermöglicht. Schwingt der Arm nach vorne wird der Griff von der Hand fest umschlossen und der Stock auf den Boden gestützt. Circa auf Hüfthöhe wird er dann nach hinten gedrückt. Der Stock bleibt während der gesamten Bewegung schräg nach Hinten gelehnt und wird nicht wie ein Wanderstock gerade aufgesetzt.
7.    Bergab können die Stöcke gleichzeitig nach vorne gesetzt werden und stützen damit den Körper ab.

Die Anleitung zum Nordic Walking soll dazu beitragen, dann falsches Training zu Verletzungen und Schäden führt. Besonders bei Vorbelastungen der Gelenke und der Wirbelsäule kann das fatal sein. Die korrekte Ausführung der Bewegung hingegen stärkt den Rücken und belastet den Körper wenig. Nordic Walking eignet sich daher als Sportart für Jedermann.

Das Joggen ist eine der effektivsten Sportarten zum Abnehmen. Das liegt vor allem daran, dass das Laufen unsere Bein- und Hüftmuskeln sehr stark beansprucht und bei der richtigen Armbewegung auch die Muskeln im Oberkörper fordert. Unsere Muskeln benötigen Energie, um Anzuspannen und wieder zu Entspannen. Diese Beziehen sie aus den Kalorien unserer Nahrung und unserer Speicher in Muskeln, Leber und Fettgewebe.
Eine Stunde Laufen verbrennt um die 540 Kalorien, je nach Ausführung und körperlichen Voraussetzungen können es auch mehr oder weniger sein. Unser täglicher Energiebedarf ohne Sport liegt bei um die 2000 Kalorien, für Frauen etwas weniger, für Männer etwas mehr. Der tägliche Bedarf hängt von vielen Faktoren ab und ist ganz individuell. Wer eine Arbeitsstelle mit körperlicher Tätigkeit hat verbraucht sicherlich mehr als jemand, der im Büro sitzt. Nehmen wir täglich etwa die Kalorien zu uns, die wir auch verbrauchen, nehmen wir weder zu noch ab. Wer abnehmen möchte sollte also darauf achten, mehr zu verbrauchen als er isst. Der Kalorienverbrauch beim Joggen kann also dafür sorgen, dass eben dies erreicht wird. Eine kleine Rechnung macht das deutlich:
Die Kalorien, die durch die Nahrung aufgenommen werden, seien 2000. Ebenso der Verbrauch pro Tag. Eine Stunde Joggen mit dem Kalorienverbrauch von 540 Kalorien sorgen also für ein Defizit an Energie, das der Körper aus den Reserven bezieht. Ein Gramm Fett hat 9 Kalorien. Eine Stunde Joggen verbrennt also etwa 60g Fett. Würde man jeden Tag Joggen, dann käme man nach zwei Wochen fast auf ein Kilo Fett. Es ist aber zu bedenken, dass der Körper nicht nur Fett verbrennt, sondern auch die anderen Nährstoffe. Zudem werden sich wohl die wenigsten jeden Tag zum Laufen zwingen, und auch nicht von Anfang an eine ganz Stunde lang. Da kling das Ergebnis schon sehr ernüchternd, ist es aber nicht. Wer gleichzeitig zum Sport nämlich auch noch die Kalorienaufnahme senkt, dessen Defizit ist größer und mehr Fett aus den Postern wird verbraucht. Außerdem werden durch das Training die Muskeln aufgebaut, die auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrennen.
Fazit: Wer regelmäßig Joggen geht und dabei noch seine Ernährung umstellt, der kann dauerhaft und schnell abnehmen.

Langsam lässt sich bei uns der Frühling wieder blicken und für viele Jogger beginnt wieder die Saison. Doch der April mach ja bekanntlich was er will, auch Minustemperaturen und Schneefall sind da noch möglich. Viele schrecken vor dem Joggen im Winter zurück, weil sie die kalten Temperaturen, die Dunkelheit und Nässe lieber meiden. Das ist sehr gut verständlich, immerhin soll der Sport ja auch Spaß machen und die Gesundheit fördern statt zur Erkältung führen. Einige können aber auch in der kalten Jahreszeit nicht davon lassen, und auch das mit gutem Grund. Ein kontinuierliches Aufrechterhalten der Fitness und Kondition ist deutlich leichter als das Training im Winter abzubrechen und im Frühjahr wieder aufzunehmen. Außerdem hält das Joggen im Winter den Kreislauf auf Trab und vermeidet die bekannte Winterdepression. Der Kalorienverbrauch beim Joggen ist bei Kälte zudem größer, denn das Aufwärmen der Muskulatur bedarf viel Energie. Wer bei kaltem und nassem Wetter Laufen geht sollte allerdings einige Dinge beherzigen:

- Die Kleidung sollte der Temperatur angepasst sein, besonders bei Temperaturen unter 10°C. Ansonsten werden die Muskeln nicht richtig warm und es kommt zu Muskelverletzungen. Bei Schnee oder Regen verhindert Wasserabweisende Kleidung ein Durchnässen.
- Das Gesicht muss ebenfalls vor der Kälte geschützt werden. Der Wind lässt die Augen tränen, dagegen hilft eine Sonnenbrille. Ein Schal über Nase und Mund wärmt die Luft vor und verhindert, dass die kalte Luft zu Erkältungen und Halsschmerzen führt.
- Unbedingt eine Kopfbedeckung tragen, die auch die Ohren schützt (mindestens ein Stirnband).
- Bei Dunkelheit beleuchtete Strecken ablaufen und befahrene Straßen bestmöglich meiden. Eine Stirnlampe und Reflektoren an der Kleidung sorgen für mehr Sicherheit.
- Bei starkem Wind und Glatteis sollte das Training besser ausfallen, sonst ist es mehr gefährlich als gesundheitsfördernd. Auch bei zu niedrigen Temperaturen (unter 15°C) sollte selbst von trainierten Läufern nur unter Anleitung trainiert werden.

Für gut trainierte Läufer, die regelmäßig oder sogar jeden Tag Joggen, ist das Laufen bei Kälte in der Regel kein Problem. Untrainierte Jogger und Anfänger hingegen sollten das Joggen im Winter nur bei milden Temperaturen antreten, um ihre Muskeln nicht zu stark zu belasten. Wer trotzdem Laufen möchte, der sollte entsprechende Vorkehrungen treffen und sich eventuell mit seinem Arzt kurzschließen. Notfalls muss eben aufs Laufband umgestiegen werden.

Das Joggen ist ein beliebter Sport für vielerlei Zwecke. Die einen nutzen es als Sportart zum Abnehmen, andere um sich fit zu halten oder die Kondition und Muskeln und steigern und wieder andere wollen einfach den Alltag hinter sich lassen und Stress abbauen.
So können einige von Laufen gar nicht genug bekommen und fangen an, jeden Tag zu Joggen. Aber ist das wirklich noch eine gesunde Sportart oder schadet man dem Körper damit sogar?
Eines ist klar, unser Körper braucht Bewegung und kann davon eine ganze Menge vertragen. Unsere Vorfahren legten um die 30km am Tag zurück, und auch wenn man die Kinder den ganzen Tag Toben und Laufen sieht wird der Bewegungsdrang in uns deutlich.
Das normale Aufbautraining von Muskeln und Ausdauer sieht es vor, alle zwei bis drei Tage zu trainieren. Damit hat der Körper zwischen den Belastungsphasen Zeit, sich zu erholen und sich an die neuen Anforderungen anzupassen. Ein Zeichen dafür ist der Muskelkater, der die Risse von ganz kleinen Muskelfasern anzeigt. Diese sollten erst wieder weitestgehend ausheilen, bis sie wieder starker Belastung ausgesetzt sind. Für den Anfang ist es daher nicht empfehlenswert, jeden Tag zu Joggen.
Die Erholung wird mit intensiverem Training zunehmend wichtiger. Schnelles und hartes Laufen belastet die Gelenke und Bänder sehr stark, langsames und weicheres Laufen hingegen weniger. Entsprechend ist für trainierte Jogger, die nicht so lange und intensiv Trainieren, jeden Tag Joggen wenig bedenklich. Anderenfalls kann das intensive tägliche Training dauerhaft zu Verletzungen und Übertraining führen.
Bei manch anderen gesunden Sportarten ist das tägliche Training durchaus bedenkenlos machbar.

Ein jeder wird wissen, dass Sport gesund ist. Doch warum ist das so und welche Sportarten sind besonders gesundheitsförderlich?
Sport ist in vielerlei Hinsicht gesund, doch nicht jede Sportart ist wie die andere. Generell geht es um:
Muskelaufbau, Durchblutung, Ausdauer, Koordination, Konzentration, Kalorienverbrauch und Stressbewältigung. Dies soll die Lebensqualität und Lebensdauer steigern, Sport ist also ein rundum gutes Paket.
Welche Sportart nun gesund ist kann nicht ganz pauschalisiert werden, denn das hängt immer von den Grundvoraussetzungen des Menschen ab. Für einen jugendlichen mag das Laufen zum Beispiel sehr gesund sein, ein Senior mit Gelenkproblemen hingegen tut sich damit keinen Gefallen, selbst wenn er fit genug dafür ist. Es gibt allerdings einige gesunde Sportarten, die in der Regel für alle Altersgruppen und Voraussetzungen geeignet sind. Dazu gehört auch das Schwimmen, das oft unterschätzt und vergessen wird. Es ist schonend für die Gelenke und stärkt bei richtiger Bewegungsausführung die Muskeln des ganzen Körpers, auch den Rücken. Zudem ist der Kalorienverbrauch beim Schwimmen recht hoch, womit es eine tolle Sportart zum Abnehmen ist.
Auch das Walking und das Nordic Walking sind sehr gesunde Sportarten und werden immer mehr zum Trend in Deutschland. Durch das Abrollen des Fußes werden die Gelenke anders als beim Laufen geschont, und das Mitführen der Arme durch die Stöcke beansprucht auch die Rumpf- und Armmuskulatur.
Der Vorteil der beiden Sportarten Schwimmen und Walking ist zudem, dass sie von Tempo und der Dauer individuell angepasst werden können. Das Walking ist zudem in einer Gruppe noch sehr gesellig und wird nicht schnell so langweilig.
Wer nicht so gerne Ausdauersportarten ausübt, der kann als gesunde Sportart auch die Gymnastik ausprobieren.
Jede Sportart kann gesund sein, wenn sie richtig ausgeübt wird. Den Spaß sollte man nicht vernachlässigen, denn nur wenn der Sport auch Freude macht wirkt er entspannend und Stresshemmend. Mindestens zweimal pro Woche sollte Trainiert werden, damit die gesundheitsförderlichen Effekte eintreten.

Die Fettverbrennung ist wohl einer der angenehmsten Effekte, die der Sport mit sich bringt. Die Muskeln fungieren wie ein Ofen, der mit den Kalorien beheizt wird. Wenn die Muskeln besonders aktiv sind, dann verbrennen sie natürlich mehr. Zudem wachsen sie durch regelmäßige Belastung, und mehr Muskeln verbrennen auch mehr – selbst wenn ich gerade keinen Sport treibe. Wer dauerhaft abnehmen möchte, ohne den lästigen „Jojo-Effekt“, der sollte daher auf Sport nicht verzichten.
Ganz wichtig ist bei der Wahl der Sportart aber, dass es Spaß macht. Das effektivste Training mag der Figur gut tun, doch wenn der Gang dorthin zur Qual wird kann man davon ausgehen, dass das Training nicht dauerhaft in den Alltag mit einbezogen wird. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Sportarten auszuprobieren und sich dann für seinen persönlichen Favoriten zu entscheiden. Die meisten Vereine und Fitnessstudios bieten solch ein kostenloses Testtraining an.
Aber es muss natürlich kein Sport unter Anleitung sein, der etwas kostet. Sehr lohnenswerte Sportarten kommen auch ohne Trainer aus, zum Beispiel Laufen und Schwimmen. Sie gehören zu den besten Sportarten zum Abnehmen, denn die Muskeln des ganzen Körpers werden beansprucht und es steigt der Kalorienverbrauch. Joggen fordert viel Disziplin und selbstorganisiertes Training. Besonders Bein- und Hüftmuskulatur werden beansprucht, die Rumpf- und Armmuskulatur bedarf zusätzlichen Übungen. Beim Laufen werden dafür ca. 540 Kalorien pro Stunde verbraucht, deutlich mehr als bei den meisten anderen Sportarten zum Abnehmen. Anfänger sollten es dennoch nicht übertreiben, denn das Dreifache des normalen Gewichts wirkt beim Laufen auf die Gelenke.
Deutlich schonender ist da das Schwimmen. Der Kalorienverbrauch beim Schwimmen liegt mit etwa 430 Kalorien pro Stunde zwar nicht ganz so hoch, doch das Bahnen schwimmen ist ebenfalls Ausdauertraining, und das für die Muskeln des ganzen Körpers.
Zwischen diesen beiden Sportarten liegt noch das Nordic Walking. Es kommt auf einen Verbrauch von etwa 440 Kalorien pro Stunde und ist ideal für alle, die ihre Gelenke schonen wollen und das Wasser lieber meiden.
Fazit: Ausdauersportarten sind generell tolle Fettverbrenner und stärken sowohl die Muskulatur als auch die Durchblutung und Kondition. Darunter fallen neben den genannten auch Radfahren, Skaten, Zumba, Tanzen und viele mehr. Dies sind die idealen Sportarten zum Abnehmen.

Wer Probleme mit Rücken und Gelenken hat, aber trotzdem Sport treiben möchte, der liegt beim Schwimmen goldrichtig. Im Gegensatz zum Laufen ist das Schwimmen sehr schonend für den Körper, trotzdem ist der Kalorienverbrauch beim Schwimmen sehr hoch. Das Wasser trägt den Körper sanft an der Oberfläche und der Widerstand des Wassers ist seicht und nicht hart wie der feste Boden. Daher werden die Muskeln trainiert, ohne Bänder und Gelenke zu belasten.
Auch für Übergewichtige ist das Schwimmen gut geeignet. Das Gewicht wird getragen und alles fühlt sich leicht an. Damit ist die Anstrengung kaum größer als für normalgewichtige Untrainierte.
Zwar liegt der Kalorienverbrauch beim Schwimmen unter dem Kalorienverbrauch beim Joggen und Nordic Walking, mit um die 430 Kalorien pro Stunde aber trotzdem im oberen Bereich. Natürlich variiert der Kalorienverbrauch je nach Ausführung der Bewegung und dem Tempo. Wer schnell schwimmt kann auf etwa 600 Kalorien die Stunde kommen, die verbrannt werden.
Wichtig ist allerdings, dass auch Bahnen geschwommen werden und nicht nur „geplanscht“ wird. Beim Schwimmen von Bahnen, ganz gleich ob Freistil oder Brustschwimmen etc., werden fast alle Muskeln im Körper trainiert. Das erhöht natürlich den Kalorienverbrauch beim Schwimmen und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Fett gleichmäßig an allen Körperteilen verbrannt wird. Durch die Leichtigkeit beim Schwimmen ist es auch für Untrainierte möglich, über einen längeren Zeitraum zu schwimmen. Eine Stunde oder länger sind gut machbar. Außerdem von Vorteil: Jeder kann sein eigenes Tempo schwimmen. Der Sport im Wasser wirkt zugleich als kleines Wellness-Erlebnis und erholt den Körper vom Stress des Alltags. Schwimmen ist also die ideale Sportart zum Abnehmen.